Wenn du deinen Adblocker nicht ausschaltest, muss diese niedliche Katze dran glauben...

Internetwerbung Teil 2: Das Wettrüsten im Netz

26. Dezember 2021 GehtSoGarNicht 0

Obwohl Adblocker seit 2018 ein von Rechts wegen legitimiertes Mittel sind, die eigenen Endgeräte vor Werbung zu schützen, heißt das noch lange nicht, dass der Werbeflut im Internet damit Einhalt geboten wurde. Stattdessen gingen viele Webseitenbetreiber dazu über, ihre Nutzer zu drangsalieren oder gar komplett auszusperren. Wer Werbeblocker nutzt, kennt sicher die nervigen Anti-Adblock-Einblendungen. Dabei handelt es sich um mehr oder minder freundliche Aufforderungen, die Adblocker doch für die gerade besuchte Seite zu deaktivieren. (Junge) Katzen waren dabei ein beliebtes Stilmittel, da sie mit ihren großen, flehenden Augen angeblich den Betrachter zugänglicher für die Botschaft machen. Manche Seiten gingen […] viel zu weit und betätigten sich gar als Erpresser oder Terroristen.

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Rote Karte für Sky Q

Sky-Fall(e): Mit der Lizenz zum Gängeln

16. November 2019 GehtSoGarNicht 0

Es war einmal vor noch gar nicht allzu langer Zeit ein Bezahlfernsehsender namens Premiere. Wer ihn abonnierte, der konnte über jeden Receiver mit einem entsprechenden Kartensteckplatz Fernsehen ohne Werbeunterbrechung genießen. Die Smartcard konnte vom Kunden beliebig überall im Haushalt verwendet werden. Es war zudem uneingeschränkt möglich, Fernsehabende mit Familie oder Freunden zu veranstalten.
Zum Glück war niemand an die häufig arbeitnehmerunfreundlichen Sendezeiten von Filmen oder Sportveranstaltungen gebunden. Jeder Kunde konnte sein Lieblingsprogramm mit einem beliebigen Video- oder Festplattenrecorder aufnehmen lassen und später zu einem geeigneten Zeitpunkt ansehen.
Damals kosteten Sport- und Filmpaket jeweils 9,99 Euro, ein annehmbarer Preis für die gebotene Auswahl. Aber wie ich schon eingangs schrieb, es war einmal … Heute ist Premiere Geschichte und in die Sky Deutschland AG aufgegangen, eine Firma, die in den letzten Jahren immer deutlicher gemacht hat, dass im Gegensatz zu den Werbeversprechen nur das Geld der Kunden, nicht aber deren Wünsche von Interesse sind.

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