Notizbuch, reichlich gefüllt mit Streaming-Terminen bei diversen Anbietern

Ich sehe was, was du nicht siehst

10. Juli 2022 GehtSoGarNicht 0

Im Fernsehen läuft immer nur das gleiche? Du wartest schon ewig auf die neue Staffel deiner Lieblingsserie? Du willst mit Freunden einen Videoabend machen? Heutzutage ist alles ganz einfach, denn du kannst einfach streamen, worauf du Lust hast. Streamingdienste schießen aus dem Boden wie Pilze nach einem Herbstregen. Längst haben sie die herkömmlichen Videotheken abgelöst. Im Grunde ist das eine tolle Sache: keine verkratzten DVDs, keine extra Wege und der gewünschte Titel ist nie vergriffen. Wenn man sich jedoch näher damit beschäftigt, wird schnell klar: Ganz so perfekt funktioniert es dann doch nicht. Wie so oft steht der Kundenwunsch nämlich an letzter Stelle hinter den Interessen von Filmverleihen, Firmen und sogar dem Staat.

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Wenn du deinen Adblocker nicht ausschaltest, muss diese niedliche Katze dran glauben...

Internetwerbung Teil 2: Das Wettrüsten im Netz

26. Dezember 2021 GehtSoGarNicht 0

Obwohl Adblocker seit 2018 ein von Rechts wegen legitimiertes Mittel sind, die eigenen Endgeräte vor Werbung zu schützen, heißt das noch lange nicht, dass der Werbeflut im Internet damit Einhalt geboten wurde. Stattdessen gingen viele Webseitenbetreiber dazu über, ihre Nutzer zu drangsalieren oder gar komplett auszusperren. Wer Werbeblocker nutzt, kennt sicher die nervigen Anti-Adblock-Einblendungen. Dabei handelt es sich um mehr oder minder freundliche Aufforderungen, die Adblocker doch für die gerade besuchte Seite zu deaktivieren. (Junge) Katzen waren dabei ein beliebtes Stilmittel, da sie mit ihren großen, flehenden Augen angeblich den Betrachter zugänglicher für die Botschaft machen. Manche Seiten gingen […] viel zu weit und betätigten sich gar als Erpresser oder Terroristen.

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Exzessive Internetwerbung: Web.de-Seite mit über 50% Werbeinhalt

Internetwerbung Teil 1: Warum niemand ohne Werbeblocker surfen sollte

17. September 2021 GehtSoGarNicht 0

Mit zunehmender Wichtigkeit des Internets ist im Laufe der Zeit auch der Anteil der Werbung auf dieser Plattform deutlich gestiegen. Sie bietet für Unternehmen diverse Vorteile, kann sie doch gut personalisiert und damit zielgruppengenau ausgerichtet werden. Mit Analysetools lässt sich außerdem die Wirksamkeit solcher Werbung im gewissen Rahmen messen. Zudem handelt es sich um eine sehr kostengünstige Werbeart. Leider ist Internetwerbung aber auch mit vielen Nachteilen und Risiken verbunden. Sie sorgt für einen höheren Energieverbrauch und kostet den Endverbraucher neben Zeit und Nerven deshalb auch bares Geld. Außerdem ist dieses Werbemedium sehr anfällig. Es bietet Hackern die Möglichkeit, Viren und Trojaner in großem Stil zu verbreiten.

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Dieser Artikel kann in Deutschland leider nicht gelesen werden, da er möglicherweise Informationen enthält, für die die nötigen Rechte von den DRM-Anbietern nicht eingeräumt wurden. Das tut uns leid.

Schöne neue, beschränkte Welt – Wenn Fortschritt zum Rückschritt wird

29. August 2020 GehtSoGarNicht 0

Während die Pandemie COVID-19 die Welt noch immer in Atem hält, wütet eine andere Krankheit schon seit Jahren im Internet und infiziert Haushalte, Firmen und neuerdings auch Schulen und Universitäten. Sie ist besonders heimtückisch, weil sie zunächst gänzlich unerkannt bleibt und dann harmlos erscheint. Nach und nach stellt der PC-, Spielkonsolen- oder SmartPhone-Nutzer aber fest, dass er immer stärker ausgebremst, behindert und in seinen Möglichkeiten eingeschränkt wird. Die Rede ist nicht von Computerviren, sondern von gewünschter und staatlich sogar durch Gesetze unterstützter Schadsoftware, die unter der Abkürzung DRM zusammengefasst wird.

DRM steht für Digital Rights Management, auf Deutsch mit Digitale Rechteverwaltung übersetzt. Klingt für den unbedarften Anwender erst einmal gut, so als wäre da jemand, der sich aufopferungsvoll um seine Nutzerrechte kümmert. Der Begriff ist allerdings ein Euphemismus, denn nicht die Gewährung oder Wahrung, sondern die Beschränkung oder der gänzliche Entzug von Nutzerrechten steht für die Entwickler im Vordergrund. Deshalb wurde von der Free Software Foundation, einem der erbittersten Gegner von DRM-Maßnahmen, der treffendere Begriff Digitale Restriktionsverwaltung vorgeschlagen (zur Abkürzung würde im Deutschen übrigens auch Digitale Rechteminderung gut passen).

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