Mehrere Sauen stehen in engen Kastenställen ohne Bewegungsmöglichkeiten nebeneinander in einer Schweinezuchtanlage

Tierwohl und Fleischhunger: Wie passt das zusammen?

8. April 2026 GehtSoGarNicht 0

Das Schwein hat in Deutschland nichts zu lachen, denn wir sind regelrecht hungrig danach. Von den durchschnittlich 53 kg Fleisch (Stand: 2024), die ein Durchschnittsbürger jährlich verdrückt, sind 28 kg vom Schwein. Doch auch Geflügel und Rind sind bei uns sehr gefragt. Ein Großteil der Nachfrage wird dabei leider aus Massentierhaltung gedeckt, in der nur die schnelle Produktion von einer großen Menge Fleisch und damit ein entsprechender Profit, nicht aber das Tierwohl im Mittelpunkt steht. Wenn man sich den Fleischatlas der Heinrich-Böll-Stiftung ansieht, der alle paar Jahre aktualisiert wird, stellt man fest, dass der Pro-Kopf-Verbrauch in Afrika wesentlich geringer ist als beispielsweise in Europa oder den USA. Nun ist der Fleischkonsum an sich nicht falsch. Schließlich ist der Mensch ein Allesfresser. Deshalb halten wir auch nichts von Verboten. Vegetarismus und Veganismus sind lobenswerte Einstellungen, doch ein Richtig oder Falsch gibt es nicht.

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Nicht aufgeräumter Silvestermüll auf Bürgersteigen

(K)ein guter Rutsch ins neue Jahr

31. Dezember 2019 GehtSoGarNicht 0

In diesem Artikel geht es um den ewigen Zankapfel Feuerwerk, der jedes Jahr wieder die Gemüter erhitzt. Obwohl viele Privatböllerer ihren gesetzlichen Verpflichtungen zum Aufräumen der entstandenen Abfälle nicht nachkommen, obwohl gerade die Wetterlage zu Silvester 2018 vielerorts deutlich gemacht hat, was für ein Smog durch die Ballerei entsteht, obwohl jedes Jahr Tote und Verletzte bei der Herstellung und der unsachgemäßen Handhabung von Feuerwerkskörpern zu beklagen sind und auch vor Angriffen mit Böllern auf Einsatzkräfte und Passanten nicht mehr zurückgeschreckt wird, scheut die Politik vor einem allgemeinen Verbot der privaten Knallerei zurück. Selbst Klimanotstand und Müllkrise führen hier zu keinerlei Umdenken. Zwar haben viele Städte inzwischen schon Schutzzonen errichtet, aber diese umfassen meist nur das Stadtzentrum. Dadurch verlagert sich das Problem nur in die sowieso schon stark belasteten Außen- und Problembezirke, in Vorstädte oder ins Umfeld.

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