Zucker rinnt anstatt eines Getränks aus einer Limodose

Durstlöscher oder Zuckerbombe – welche Getränke sind gesund?

12. August 2026 GehtSoGarNicht 0

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) empfiehlt vor allem Leitungswasser für die tägliche Flüssigkeitsaufnahme. Unser Leitungswasser unterliegt strengen Kontrollen und ist deshalb bedenkenlos trinkbar. Auch Mineralwasser und ungesüßter Kräuter- oder Früchtetee eignen sich gut, um den täglichen Flüssigkeitsbedarf zu decken. Schwarz- und Grüntee (natürlich auch ohne Zucker) tragen ebenso wie Kaffee zur Flüssigkeitszufuhr bei. Wegen des Tein- bzw. Koffeingehalts sind sie jedoch nur bedingt empfehlenswert und sollten in Maßen getrunken werden.

Die meisten anderen fruchtigen und koffeinhaltigen Kaltgetränke enthalten Zucker oder Zuckerersatzstoffe. Sie zählen nicht zu den Durstlöschern und sind ungesund. Auch alkoholische Getränke sind nicht als Durstlöscher geeignet. Sie sind reine Genussmittel und gesundheitlich generell nicht empfehlenswert. Deshalb sollte man, wenn überhaupt, nur sehr wenig davon konsumieren. Milch gehört, obwohl sie flüssig ist, nicht zu den Getränken, sondern zu den Nahrungsmitteln.

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Sirup tropft in Giftmülltonne

Dick- und Krankmacher Isoglukose

24. April 2020 GehtSoGarNicht 1

Bei Isoglukose handelt es sich um Zucker, der aus Mais-, Kartoffel- oder auch Weizenstärke hergestellt wird. Häufig werden hierfür die Begriffe Fruktose-Glukose-Sirup bzw. Glukose-Fruktose-Sirup (je nachdem, welcher Anteil überwiegt) verwendet. Die ebenfalls übliche Bezeichnung Maissirup zeigt an, dass Mais der Ausgangsstoff ist.
Da normaler Industriezucker aus Zuckerrüben (er besteht zu je 50 % aus Glukose und Fruktose) ohnehin einen schlechten Ruf hat, liegt also die Vermutung nahe, der Sirup mit erhöhtem Fruktoseanteil wäre gesünder. Das stimmt aber so in der Regel nicht, denn gerade der Fruchtzucker hat es in sich und bei Isoglukose liegt er in einer hochkonzentrierten Form vor. Außerdem fehlen bei diesem industriell gefertigten Erzeugnis wichtige Nähr- und Ballaststoffe des Obstes, welche die Zuckeraufnahme und -verstoffwechslung entsprechend verlangsamen würden.

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